(Fotos: Andreas Köberle)
(Fotos: Andreas Köberle)

Kanupolo

Spritzendes Wasser, wirbelnde Paddel wendige Boote und ein fliegender Ball: Das ist Kanupolo, das Mannschaftsspiel des Kanusports.

Kanupolo ist ein schneller Ballsport und lässt sich grob als eine Mischung aus Wasserball und Basketball im Kajak beschreiben. Die einzigartige Kombination von Ball Boot und Wasser einerseits sowie von Kampf, Technik und Athletik andererseits macht diese Sportart insbesondere für Jugendliche interessant und attraktiv. Doch auch Kanusportler aus anderen Disziplinen und Nicht-Kanuten begeistern sich zunehmend für diesen Mannschaftssport.

Kanupolo liegt im Trend aber neu ist dieser Sport nicht. Er gehört zu den Wettkampfdisziplinen des Kanusports mit offiziellen Regeln und Wettkämpfen: Schon 1927 wurden die ersten Deutschen Meisterschaften durchgeführt. Heute gibt es verschiedene Wettkampfklassen für Damen und Herren, Junioren, Jugendliche und Schüler. 1995 wurde die Kanupolo-Bundesliga eingeführt, in der die zwölf deutschen Top-Mannschaften an fünf Turnier-Spieltagen den Deutschen Meister ermitteln. Auf internationaler Ebene finden im jährlichen Wechsel Europa- und Weltmeisterschaften mit stetig zunehmenden Teilnehmerzahlen statt. Die Mannschaften des Deutschen Kanu-Verbandes gehören zur absoluten Weltspitze und konnten schon mehrere Titel erringen.

 

Kanupolo-Regeln

Kanupolo wird mit genormten Kajaks aus Polyethylen oder glasfaserverstärktem Kunststoff gespielt. Das Spielfeld ist 35 x 23 m groß, als Wasserfläche kommen Seen, Flüsse, Hallen- oder Freibäder in Frage. An den kurzen Seiten des Feldes befindet sich jeweils in zwei Meter Höhe ein 1,5 x 1 m großes Tor. Jede Mannschaft besteht aus fünf Spielern und maximal drei Ersatzspielern die jederzeit eingewechselt werden dürfen. Als Bälle kommmen Wasserbälle verschiedener Größen zum Einsatz. Sie dürfen von den Spielern mit der Hand geworfen oder mit dem Paddel geschlenzt werden.

Die normale Spielzeit beträgt 2 x 10 Minuten mit einer dreiminütigen Halbzeitpause. Bei einem Unentschieden in Entscheidungsspielen wird das Spiel um 2 x 3 Minuten verlängert. Ist auch dann keine Entscheidung gefallen, werden "Penaltys" geworfen.

Zu Beginn einer Spielzeit liegen die Spieler der Mannschaften mit dem Heck ihres Bootes auf den jeweiligen Torlinien. Mit dem Anpfiff wird- der Ball in die Mitte des Spielfeldes geworfen und je ein Spieler jeder Mannschaft sprintet los, um in Ballbesitz zu gelangen.

 

Im Spielverlauf kommt es weiterhin zu Eckbällen oder Abwürfen (Ball hat das Spielfeld an der Torlinie verlasssen), Einwürfen (Ball hat das Spielfeld an der Seitenlinie verlassen) und Schiedsrichterbällen (Unklarheit über Ballbesitz).

Als Torwart gilt derjenige Spieler, der direkt unter dem zu verteidigenden Tor liegt und sein Paddel hoch hält. Er darf zu diesem Zeitpunkt nicht von einem gegnerischen Spieler attackiert werden. Im Spielverlauf kann somit jeder der Spieler die Position des Torwartes einnehmen.

Das Spielgeschehen wird von zwei Schiedsrichtern überwacht, die an den Seitenlinien des Spielfeldes agieren. Sie ahnden Spielverstöße mit einem Pfiff und zeigen die Spielrichtung sowie die Art des Verstoßes mit speziellen Handzeichen an.

 

U.a. werden folgende Verstöße geahndet:

  • Unerlaubter Gebrauch des Paddels: z.B. Gefährden des Gegners durch den Einsatz des Paddels
  • Unerlaubter Angriff auf ein Boot: z.B. hartes Anfahren und Gefährdung des gegnerischen Spielers
  • Behinderung: wenn ein Spieler mit seinem Boot versucht den Gegner am Spiel zu hindern.
  • Festhalten des Gegners mit Hand, Arm oder Paddel
  • Unerlaubter Ballbesitz: z.B. Halten des Balls länger als 5 Sekunden; Halten des Balls auf dem Bootsdeck oder der Spritzdecke.
  • Falsches Auswechseln.
  • Unsportliches Verhalten: z.B. Behinderung eines gekenterten Spielers; Absichtliche Spielverzögerungen

Die Schiedsrichter können entsprechend der Härte bzw. der Häufigkeit der Vergehen Strafen oder Kombinationen von Strafen für unerlaubtes Spiel verhängen.

 

Mögliche Strafen sind

  • Freischuss direkter Wurf, d.h. es kann sofort auf das Tor geworfen werden
  • Penalty Strafwurf aus 6 m auf das unverteidigte Tor
  • Grüne Karte (Verwarnung)
  • Gelbe Karte (Zeitstrafe - für 2 Minuten muss in Unterzahl gespielt werden)
  • Rote Karte (Spielausschluss die Mannschaft wird dezimiert)

 

 

Kanupolo - der Mannschaftssport

Der Umgang mit Ball, Boot und Wasser im Zusammenhang mit Kampf und Athletik erfordert vom Spieler hohe Verantwortung und Teamfähigkeit. Gefragt sind:

  • physische Leistungsfähigkeit
  • Maximalkraft / Schnellkraft
  • Kraft, Ausdauer und Kondition

Koordinationsfähigkeit

Viele unterschiedliche Aufgaben müssen beim Kanupolo koordiniert werden: 

  • Mit welchen Bootsbewegungen erreiche ich am schnellsten mein Ziel?
  • Wie spiele ich den Ball? Mit der Hand oder dem Paddel, rechts oder links?
  • Wie behalte ich die Spielübersicht?

Teamfähigkeit

Kanupolo besteht nicht nur aus Kraft und Ausdauer, das Spiel kann nur mit taktischen Überlegungen gewonnen werden. Das heißt, man muss jederzeit bereit sein, einem anderen Teammitglied zu helfen. Denn nur gemeinsam kann man Strategien entwickeln, die zum Erfolg führen.

 

Gleichgewichtssinn

Da ein Poloboot durch Paddelbewegungen, Wellen, Einwirkungen des Gegners oder das Fangen des Balls kentern kann, muss ständig das Gleichgewicht gehalten werden. Dies erfordert den Einsatz des gesamten Körpers.

 

Schulsport

Die Möglichkeit, diese Fähigkeiten zu fördern und den Sport praktisch überall ausüben zu können, wo eine Wasserfläche zur Verfügung steht, machen Kanupolo zum idealen Schulsport. Es wird daher an immer mehr Schulen angeboten.

 

 

Kanupolo spielen

Kanupolo hat in Deutschland mehrere Tausend Anhänger und wird bundesweit in über 100 Vereinen betrieben. Darüber hinaus gibt es etliche Schul- und Hochschulmannschaften.

Kanusportler aus anderen Disziplinen wechseln gern zu diesem Mannschaftssport, aber auch Anfänger sind in den Vereinen stets willkommen. Kanupolo wird von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen gespielt. Kinder sollten mindestens 10 Jahre alt sein. Wer Kanupolo betreiben möchte, muss schwimmen können und sportgesund sein. Ansonsten sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Selbst die Frage der Ausrüstung braucht niemanden abzuschrecken: Sie wird in der Regel von den Vereinen gestellt.

 

 

 

 

Chronik Kanupolo

2004  Erster Turnierbesuch, mit Monika Fricke (ehem. Deutsche- und Europameisterin, 3. bei den Weltmeisterschaften in Australien), Uli Burger, Anton Göbel, Alexander Lorenz, Florian Kapaun, Norbert Winter (ehem. Bundesligaspieler in München) und Thomas Fricke (ehem. Bundesligaspieler in München und Catania (It), Nationaltrainer der Schweizer Herrennationalmannschaft 2002 – 2004) am Oktoberfestturnier in München.

 

2005  Die „Mobile Einheit Kanupolo“ (je 6 Poloboote, Polopaddel, Helme mit Visier, Spritzdecken und Schutzwesten) wird vom Bayrischen Kanuverband (BKV) gemietet. Teilnahme an Turnieren in Prag (CZ), Pfyn (CH), Murgenthal (CH) und München. Thomas Fricke übernimmt für drei Jahre die Bundesligamannschaft des WSV Lampertheim als Trainer.

 

2006  Der Vertrag für die Ausleihe der „Mobilen Einheit“ wird verlängert. Es folgen Teilnahmen an Turnieren in Lampertheim, Prag, Pfyn, Murgenthal und München.

 

2007  Der erste Erfolg, ein 2. Platz in Lampertheim (Uli Burger, Norbert Winter, Dominik Sönning, Klaus Stempfle, Simon Schneider und Simon Glockshuber) wird erzielt. Gespielt werden noch Turniere in Philippsburg, Prag, Murgenthal und Lipno (CZ). Thomas Fricke übernimmt als Bundestrainer die Deutsche Herrennationalmannschaft und gewinnt bei der EM in Thourit Harcourt mit seinem Team die Silbermedaille.

 

2008  Uli Burger wird erster Polowart im Ruderclub! Die ersten Boote der „Mobilen Einheit“ werden vom BKV erworben. Weitere Turniererfahrung wird in Lampertheim, Prag und München gesammelt! Kai Berner aus Liblar tritt dem DRCN bei. Berner ist bereits mehrfacher Deutscher und Internationaler Meister, sowie Mitglied der Deutschen Herrennationalmannschaft. Er spielt aber weiterhin für seinen Heimatverein WSF Liblar.

 

2009  Dominik Sönning und Uli Burger starten für den PSC Coburg. Kai Berner und Thomas Fricke gewinnen bei der Europameisterschaft in Essen die Silbermedaille und treten aus der Nationalmannschaft bzw. DKV-Funktionen zurück.

 

2010  Sönning und Burger starten mit dem PSC Coburg auf der Deutschen Meisterschaft in der LK3.

 

2011  Erstmals findet ein Poloturnier in Neuburg statt. Uli Burger organisiert die Bayrische Meisterschaft im Kanupolo auf dem Joshofener Weiher und gewinnt zusammen mit Dominik Sönning die Bayrische Meisterschaft für den PSC Coburg. Neuburg gewinnt mit Norbert Winter, Clemens Reschke, Klaus Stempfle, Anton Göbel, Alexander Lorenz, Armin Steger, Simon Schneider und Thomas Fricke die Bronzemedaille. Mit dem PSC Coburg gelingt dem Duo Sönning und Burger auch der Sieg bei den Süddeutschen Meisterschaften.

 

2012  Der Wettkampfbetrieb der Neuburger läuft weiterhin sehr schleppend. Sönning und Burger spielen eine weitere Saison für den PSC Coburg.

 

2013  Uli Burger wechselt zurück nach Neuburg und bastelt im Trainingslager in Levico an einem Neuanfang für das Kanupolo in Neuburg. Weitere gebrauchte Boote können dazu erworben werden. Christian Graßl unterstützt die Kanupolotruppe mit unglaublichem Einsatz um die Ausrüstung für Wettkämpfe zu präparieren. Erstmalig startet im Anschluss eine Jugendmannschaft zusammen mit Spielern vom KSV Glauchau bei einem Turnier in Coburg. Für Neuburg waren Moritz und Lorenz Graßl, Paul Glasenapp und Florian Fricke am Start. Auf den deutschen Meisterschaften gelingt Dominik Sönning mit dem PSC Coburg der Aufstieg in die LK2.

 

2014  Mit der Jugend zur Deutschen Meisterschaft! Erstmalig startet eine Jugendmannschaft mit Moritz und Lorenz Graßl, Paul Glasenapp, Jonas Golling, Hannes Rottmann und Erik Glötzinger, auf der Deutschen Meisterschaft und erreicht den 9. Platz. Moritz Graßl und Paul Glasenapp werden in den Bayrischen Landeskader aufgenommen und spielen für den BKV am Ländervergleichskampf in Horb (BW). Uli Burger erhält weitere Unterstützung. Thomas Fricke steigt als Trainer in Neuburg ein. Es wird der Plan geschmiedet, den DRCN binnen fünf Jahre in die Bundesliga zu führen und dabei für den notwendigen Unterbau zu sorgen. Zur selben Saison schließt sich Christian Semisch (ehem. Bundesligaspieler für Cottbus) dem DRCN an. Die neu formierte Herrenmannschaft um ihn, Uli Burger, Norbert Winter, Clemens Reschke, Alexander Lorenz und Florian Kapaun gewinnen auf der Bayrischen Meisterschaft in Nürnberg die Bronzemedaille. Dominik Sönning schafft mit dem PSC Coburg den Aufstieg in die Bundesliga (LK1), Kai Berner wird mit WSF Liblar 3. in der Bundesliga.

 

2015  Die Herrenmannschaft bekommt frisches Blut! Moritz Graßl, Hannes Rottmann und Luca Kolb (alle U21) kommen aus der Jugend in die Herrenmannschaft.

Das Training der Jugendmannschaft zahlt sich langsam aus. Die Jugend wird mit Paul Glasenapp, Erik Glötzinger, Lion Winter, Lorenz Graßl, Simon Haug, Fritz Rottmann sowie die Mädels Petra Brey, Sara und Lea Rößler, Süddeutscher Vizemeister und gewinnt das Jugendturnier in Coburg. Auf der Deutschen Meisterschaft belegt die Mannschaft Rang 11.

Paul Glasenapp wird vom Bayrischen Kanuverband zum Jugendsportler des Jahres benannt. Erstmalig startet auch eine Herrenmannschaft bei der Deutschen Meisterschaft, die Aufgrund des Neustarts in der LK4 beginnen muss. Angeführt von Kapitän Christian Semisch, Uli Burger, Simon Schneider, Clemens Reschke, Luca Kolb, Moritz Graßl und Hannes Rottmann belegt die junge Mannschaft den 4. Platz und verpasst knapp den Aufstieg in die LK3. Der für den PSC Coburg startende Neuburger Dominik Sönning wird mit dem PSC Coburg 9. in der Bundesliga.

 

2016  Die erste Damenmannschaft im Ruderclub! Petra Brey, Sarah Winter, Lea und Sara Rößner, Kathrin Hafner, Lisa Huber und Laura Frech bilden die erste Damenmannschaft im Verein. Erneut organisiert der DRCN eine Bayrische Meisterschaft im Kanupolo auf dem Joshofener Weiher. Trainer Thomas Fricke baut auf den Nachwuchs und stellt eine neue Jugendmannschaft auf. Zudem kümmert er sich noch um die beiden Herrenmannschaften (U21 und Herren LK4). Der ersten Herrenmannschaft gelingt es bei der Bayrischen Meisterschaft ins Finale zu kommen und dabei der Bundesligamannschaft aus Coburg die Stirn zu zeigen. Erst im „Golden Goal“ können die Neuburger bezwungen werden und sind damit Bayrischer Vizemeister. Mit vier Mannschaften (Damen, Jugend, U21 männlich, Herren) geht der Donau-Ruder-Club in die neue Saison! Den Herren gelang bei der Deutschen Meisterschaft in der LK4 der 3. Platz mit dem „Golden Goal“, was zugleich den Aufstieg in die LK3 bedeutet. Die Damen können sich in der LK2 behaupten und belegen Platz 6. Die Jugend erreichte den 11. Platz, die U21 belegt am Ende Platz 6. Dominik Sönning und Kai Berner erreichen mit dem PSC Coburg den 8.Platz in der Bundesliga. Laura Schütze, die als Schülerin noch kein Startrecht bei den Damen hat, startet für die Schüler des PSC Coburg und gewinnt bei den Deutschen Meisterschaften die Silbermedaille. Paul Glasenapp wird in den erweiterten Nationalkader der U21 berufen.

 

2017  Es gibt eine Schülermannschaft und erste Titel werden errungen! Durch Spenden ist der Kauf von Material und weiteren Wettkampfbooten für den Nachwuchs möglich. Im Nachwuchsbereich gelingt es so viele Schüler zu gewinnen, dass es für zwei Schülermannschaften reicht. Diese werden von Moritz Graßl und Clemens Reschke betreut. Die von Thomas Fricke trainierte Jugendmannschaft kommt bei allen Turnieren in diesem Jahr auf das Podest! Gekrönt wurden die hervorragenden Leistungen der Jungs mit einem 2. Platz beim Deutschen Jugendpokal in Berne und einem herausragenden 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Essen. Die von Uli Burger trainierte Damenmannschaft belegt bei den Deutschen Meisterschaften in einer starken LK2-Liga den 8.Platz und erreicht damit den Klassenerhalt. Dominik Sönning und Kai Berner kommen zum Ruderclub (zurück) und verstärken das Herrenteam. Somit konnten auf einigen Turnieren und Meisterschaften 2 Herrenteams an den Start gehen. Für den Trainer Thomas Fricke, neben der Jugendbetreuung eine echte Herausforderung! Nach den Erfolgen der Jugend standen die der Herren in nichts nach: Platz 1 und 2 bei der Bayrischen Meisterschaft sowie der Titelgewinn bei der Süddeutschen Meisterschaft. Auf den deutschen Meisterschaften belegt die 2. Herrenmannschaft in der LK4 den 4. Platz und steigt als Nachrücker in die nächsthöhere Spielklasse LK3 auf. Die 1. Mannschaft der Herren belegt in der LK3 den 2. Platz, steigt somit in die LK2 auf und rundet so das überaus erfolgreiche Jahr für die gesamte Polomannschaft ab. Nach 10 Jahren und toller Aufbauarbeit übergibt Uli Burger das Amt des Polowarts an Thomas Fricke.

 

2018  Ehrung für den DRCN durch den „Förderkreis Kanupolo“ Der DRC Neuburg wird vom „Förderkreis Kanupolo“ auf der Deutschen Meisterschaft mit dem „Klaus Liebmann Förderpreis“ für Kontinuität in der erfolgreichen Jugendarbeit über Jahre hinweg geehrt. Die „Polotruppe“ ist mittlerweile auf sechs Mannschaften (2 Schüler, 1 Jugend, 1 Damen und 2 Herren) angewachsen. Durch Spenden konnten weitere 8 neue Boote für die neue Schülermannschaft angeschafft werden. Neutrainer Moritz Graßl übernimmt die Schüler, Uli Burger ist für Damen und Jugend verantwortlich, Thomas Fricke trainiert weiter die Herren. Diese Aufteilung trägt Früchte! Mit fünf Mannschaften zur Deutschen Meisterschaft an die Regattabahn Duisburg-Wedau! Nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der Süddeutschen Meisterschaft durften die Schüler erstmals bei den Deutschen Meisterschaften in Duisburg starten. Mit Platz 8 von 19 Mannschaften erzielten die Schüler von Moritz Graßl ein hervorragendes Ergebnis. Die Jugend erreichte mit Platz 13 (von 19) ein solides Resultat. Die sehr junge 2. Herrenmannschaft erreichte als Aufsteiger mit Platz 8 das vorgegebene Ziel - den Klassenerhalt der LK3 - klar. Auch die Damen konnten zeigen was in ihnen steckt und sind im kleinen Finale der LK2 erst im „Golden Goal“ geschlagen worden und erreichten somit Platz 4. Mit Platz 3 in der LK2 bestätigte die erste Herrenmannschaft die Ergebnisse der Saison (in jedem Turnier auf dem Podium). Nach den erfolgreichen Titelverteidigungen der Bayrischen und Süddeutschen Meisterschaft spielte die Mannschaft ihr bestes Turnier. Nach dem Rückzug des KC Wetter rückte der DRCN nach und stieg zu Recht in die höchste deutsche Spielklasse, die Bundesliga auf.