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Trainieren für den Sieg und Charakterstärke
Donau Kurier vom 04.02.2010Neuburg (r)
Der Sportstadt Neuburg gehen die erfolgreichen Aktiven und Funktionäre nicht aus. So ehrte Oberbürgermeister Bernhard Gmehling jetzt im Stadttheater 47 Sportler und Vereinsvertreter für Trainingsfleiß, Fairplay, Wettkampfsiege und ehrenamtliche Mitarbeit im Verein.

Bild: Der Donauruderclub ist immer für bayerische und süddeutsche Titel gut. Hier ehren Oberbürgermeister Bernhard Gmehling und Klaus Eisenhofer (v.r.) die neuen (und alten) Titelträger. - Fotos: r
10 000 im Landessportverband und Schützenbund registrierte Mitglieder leben in Neuburg. Die Besten erreichten 2008/09 wieder bayerische und sogar deutsche Meisterschaften in ihren Disziplinen. "Ihr seid echte Aushängeschilder unserer Stadt", zollte OB Gmehling seinen Respekt und erneuerte das Bekenntnis der Stadtpolitik zum Sport. Der OB trat als Walker, Skiläufer und Fußballer sozusagen als Sportkamerad auf. "Welche Stadt hat schon einen amtierenden Fußballeuropameister als OB", fragte Sportreferent Klaus Eisenhofer in die Runde. Der CSU-Stadtrat sagte dem Auditorium, dass es zwar noch unerfüllte Wünsche der Sportler gebe, der Stadtrat aber schon vieles auf diesem Sektor erreicht habe. Neuburg könne zwar keinen aktuellen Olympiasieger vorweisen, so Eisenhofer, doch die erfolgreichen Amateursportler "sind Menschen aus Neuburg an der Donau, die unseren Kindern als Vorbild dienen können und ein eindrucksvolles Beispiel dafür sind, was man mit Trainingsfleiß und Motivation alles schaffen kann".
Oberbürgermeister Bernhard Gmehling wies auf 370 000 Euro hin, mit denen die Stadt im Vorjahr insbesondere die Jugendarbeit und die Sportstättennutzung unterstützt habe. Eisarena und Minispielplätze nannte er als Beleg dafür, dass man nicht stehen bleibe, sondern an neuen Trends und Sportentwicklungen teilnehme.
Den Jungen sagte er, dass Sportler nicht nur für Siege, sondern auch für das Leben trainieren. Sport verlange die Einhaltung von Regeln, das Akzeptieren von Niederlagen, Teamgeist, Disziplin und die Achtung des Gegners. Sport integriere Teilnehmer aller Länder und Kulturen und helfe, Vorurteile abzubauen.
Den 47 jungen und erwachsenen Sportlern gratulierte der OB zu ihren Platzierungen und ihrer sportlichen Haltung. Die Bandbreite reichte wieder vom Motor- Trial fahren über Synchronschwimmen und Kajaksport bis zum Tennisspiel. Der Obmann der Fußball-Schiedsrichter, Jürgen Roth, verabschiedete sich mit Erhalt der Sportehrengabe aus seinem Amt, um einen neuen "Job" als schwäbischer Bezirksobmann anzutreten. (Siehe auch Sportseite Neuburg)
Von Winfried Rein

