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Chronik

  • Die Vereinsgründung des Donau- Ruder- Clubs Neuburg erfolgt im Jahre 1919. 1. Vorsitzender ist Gottfried Müller.
  • Der erste Bootsraum für die Holzkajaks befindet sich im Graf von Moyschen Gebäude auf der Insel. Clublokal ist zunächst der Gasthof Schieber- Waldsperger.
  • Am 1. August 1920 findet die 1. Kajak- Regatta auf der Donau statt. Sieger auf der Strecke von Donauwörth nach Neuburg ist Max Hertlein.
  • 1921 entwickelt Wilhelm Vollbrecht in Neuburg das erste Faltboot.
  • 1922 erfolgt die Aufnahme des DRCN in den Verband Deutscher Faltbootfahrer.
  • Ein Jahr später wird der DRCN Mitglied beim Deutschen Kanu- Verband.
  • Am 15. Juni 1924 richtet der DRCN die erste Donau- Faltboot- Regatta in Bayern aus. Im gleichen Jahr beteiligt sich der Verein an der Isar- Faltboot- Regatta und an der ersten Regensburger Strudelfahrt, bei der der DRCN in sechs Klassen fünfmal den Sieger und einmal den Zweitplatzierten stellt.
  • 1925 entsteht in Neuburg das erste Bootshaus in ganz Bayern in herrlicher Lage mit Blick auf das Schloss

        

 

    • Wettkampferfolge 1925:
      • Bayrische Meister im Zweier
      • Dritter Platz bei den Deutschen Faltboot- Meisterschaften im Zweier
      • Zweiter Platz für die Mannschaft des DRCN bei der zweiten Deutschen Faltboot- Staffelfahrt auf dem Starnberger See.

 

  • 1926endet die dritte Deutsche Faltboot- Staffelfahrt mit dem Sieg für den DRCN.

    Bei den Deutschen Kampfspielen in Köln erringt man im Zweier die silberne Kampfspielplakette und bei der Internationalen Faltbootregatta in Prag ebenfalls einen zweiten Platz.

  • In den folgenden Jahren wird eine erstklassige Regattamannschaft aufgebaut. Alljährlich finden neben dem Rennsport noch clubinterne Veranstaltungen statt, z.B. Faschingsveranstaltungen, Faschingsumzug, Anpaddeln im Frühjahr, Abpaddeln im Herbst und das Zeltlager in Marxheim.
  • 1939 werden mit Beginn des Zweiten Weltkrieges fast alle aktiven Mitglieder zum Dienst an der Waffe verpflichtet.
    Über Jahre wird der DRCN nun nur noch von der Vereinsjugend auf den Regatten vertreten.
    Auch der Wandersport beschränkt sich nur noch auf kurze Fahrten.
  • 247 erste, 199 zweite und 156 dritte Plätze von der Gründung des DRCN bis 1945 demonstrieren eindrucksvoll den Trainingsfleiß der Neuburger Kanuten.
  • Der Krieg zerstört 37 Boote. Der neue Zehner- Canadier wird schwer beschädigt.
    Die Bootshütte und der Flaggenmast sind unbrauchbar, auch Bootshaus und Landetreppe werden nicht verschont.
    Unersetzlich aber erscheint der Verlust vieler Vereinsmitglieder, die dem Krieg zum Opfer gefallen sind.
  • 1946 erwirkt der DRCN unter seinem 1. Vorstand Fritz Grün die Wiederzulassung des Vereins.
  • Im Frühjahr 1947 erfolgt die Aufnahme in den Bayerischen Wandersportverband.
    Die Süddeutschen Langstreckenmeisterschaften werden im Juli auf der Strecke Neuburg- Ingolstadt ausgetragen.
  • 1948 werden ein neuer Viererkajak und zwei Zweierkajaks gebaut. Man repariert den Zehner- Canadier, stellt die Bootshütte wieder her und errichtet einen neuen Flaggenmast.
    Der DRCN richtet die Schwäbischen Kurzstreckenmeisterschaften für Faltboote aus.
  • Ab 1954 beginnt der kontinuierliche Aufbau einer jungen Rennmannschaft.
    Man baut den ersten Bootshänger in ganz Deutschland. Ein neuer Rennvierer wird gekauft.
    Die sportliche Bilanz weist in diesem Jahr 27 Siege auf, darunter mehrere Bayerische Meistertitel.
  • 1955 gelingen dem DRCN 93 Siege und 43 zweite Plätze.
  • 1956 veranstalten die Neuburger die Bayerischen Staffelmeisterschaften auf dem Stausee in Rain am Lech. Die Jugend des DRCN erweist sich als stärkste Mannschaft Bayerns ( 55 Siege).
  • 1958 bescheren die Fahrer Horst Schwaiger, Herbert Meixner, Heinz Meixner und Fritz Ziegler dem DRCN seinen bis dahin wohl größten Erfolg.
    Sie werden in Berlin im K4 über 500m Deutscher Jugendmeister.
 Die Deutschen Jugendmeister im K 4
Heinz Meixner, Host Schweiger, Fritz Ziegler und Herrbert Meixner (v. links)
    Daraufhin wird der modernste dänische Rennvierer erworben, der über Jahre hin das schnellste Boot Bayerns ist.
  • 1968 beginnt man auf dem neuerworbenen Grundstück neben dem bestehenden Bootshaus mit einem Neubau.
    Er umfasst Bootshalle, Aufenthaltsraum, sanitäre Räume und Werkstatt.
    Auch im sportlichen Bereich gibt es einen ungeheueren Aufschwung.
  • 1969 werden Phillip Graf und Hans Sandner für einen Länderkampf gegen England, Österreich und Luxemburg im K 2 über 1000 nominiert und belegen Platz 3.
    Hans Sandner qualifiziert sich für die Europameisterschaften in Moskau.  Im K 2 über 10.000m belegt er zusammen  mit Erich Pasch (Saarbrücken) den 12. Platz von 24 gemeldeten Teilnehmern.

Bildmitte: vorne Philipp Graf, hinten Hans Sandner

  • Am 25. Okt. 1969 feiert der DRCN sein 50- jähriges Jubiläum.
  • 1972 kann man zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte zu einer Generalsversammlung in das neu erbaute clubeigene Vereinsheim einladen.                                                                                                                                Nachdem er die Qualifikation für die olympischen Sommerspiele in München knapp verfehlt, kehrt Hans Sandner nach drei erfolgreichen Jahren beim SV Neckarsulm zu seinem Heimatverein zurück. Er erringt mit der Mannschaft fünf deutsche Meistertitel.  Als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft  qualifiziert er sich für die Weltmeisterschaften 1970 in Kopenhagen im K4 über 1000 m und 1971 in Belgrad für die 4 x 500m Staffel, mit der er den 6. Rang belegt.
  • 1973 beginnt eine neue erfolgreiche Zeit im Rennsport
      • fünf Titel bei den Bayerischen Meisterschaften
      • einen Titel bei  den Süddeutschen Meisterschaften
      • einen Vizemeistertitel und zwei dritte Plätze bei den  Deutschen Meisterschaften in München, durch Uli Pech und Hans Sandner im K2 über 500m, 1000 m und 10.000m.

 

    • Auch 1974 kann man nahtlos die Erfolgsserie des Vorjahrs fortsetzen.

 

      • elf erste, fünf zweite und drei dritte Plätze bei den Bayerischen Meisterschaften
      • vier erste, vier zweite und zwei dritte Plätze bei den Süddeutschen Meisterschaften
      • einen zweiten Platz im K 1 durch Uli Pech und einen dritten Platz im K2 über 10.000 m durch Pech-Sandner bei den Deutschen Meisterschaften in Essen
      • Uli Pech gelingt die Qualifikation zur Weltmeisterschaft im Wildwasser.

 

  • 1975 werden zahlreiche Siege und Platzierungen auf den Bayerischen und Süddeutschen Meisterschaften eingefahren.
    Simon Glockshuber und Günther Degmayr werden über 500m und über 2.000m Deutsche Jugendmeister und damit in den C-Kader des DKV berufen.
Die zweifachen deutschen Jugendmeister im K 2
Simon Gockshuber (vorne) und Günther Degmayr
    • Im Jahr 1976 kann der DRCN vier bayerische und einen süddeutschen Meistertitel, sowohl einen dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften verbuchen.
    • 1977 richtet der DRCN die erste Neuburger Sprintregatta auf dem Zeller Weiher aus.
      Höhepunkt dieser Saison ist ein Deutscher Vizemeistertitel im K2 über 500m durch Pech und Sandner.
    • 1978 wird nach zweijähriger Bauzeit die neue Bootshalle eingeweiht.
      Als sportliches Highlight in diesem Jahr ist ein dritter Platz auf der Deutschen Meisterschaft im K4 über 500m  mit der Mannschaft Happ-Wesp-Kraus-Sandner zu erwähnen.
    • Von 1979 bis 1985 erzielen die Neuburger Kanuten:
      • 30 Siege und 10 zweite Plätze bei den Bayerischen Meisterschaften
      • drei Siege, acht zweite und vier dritte Plätze bei den Süddeutschen Meisterschaften

 

    • 1985 gewinnt der DRCN mit einem dritten Platz seit langem wieder einmal eine Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft im K4 über 10000m mit Wesp-Knepel-Happ-Mohr.
      Mit Manfred Knepel und Gerhard Wesp ( 14 Jahre Leistungssport für den DRCN) beenden zwei erfolgreiche Kanuten ihre Karriere.
    • Im Frühjahr 1988 läßt der DRCN zusammen mit dem Kanuclub Donauwörth eine alte Tradition aufleben.
      Sie führen einen Kanu- Marathon von Donauwörth nach Neuburg durch.
      Es nehmen fast 100 Kanuten aus dem gesamten süddeutschen Raum teil.
      Im September wird der erste Neuburger Kanu- Triathlon organisiert.
    • Das Jahr 1990 beschert dem DRCN wieder Erfolge im Kanurennsport.
      Eine junge Schülermannschaft kann wieder in Bayern siegen.
    • Die Regattajahre 1996 bis 1999 weisen eine äußerst positive Bilanz auf:
      • 33 Titel und 16 Vizetitel bei den Bayerischen Meisterschaften, davon 21 Siege und vier Zweite mit Beteiligung von Monika Burger
      • fünf Titel, drei Vizetitel und sechs dritte Plätze bei den Süddeutschen Meisterschaften.

 

  • 1999 werden das Gelände und die Gebäude des DRCN von einem Jahrhunderthochwasser schwer geschädigt.
    Die Renovierungsarbeiten werden, unterstützt durch zahlreiche Spenden, im Jahre 2000 abgeschlossen.
  • Die Regattamannschaft erzielt bei den Bayerischen Meisterschaften zwei Titel, fünf Vizetitel sowie vier dritte Plätze. Norbert Winter wird in deisem Jahr Süddeutscher Meister und Vizemeister im K1 der Herren AK.
  • 2001 erkämpfen sich die Neuburger Kanuten bei den Bayerischen Meisterschaften neun Vizemeistertitel und drei dritte Plätze.
  • 2002 wird das "Alte Bootshaus" im Erdgeschoss ausgebaut und ein moderner Hantel- und Jugendraum entstehen. Fabian Mottl kann im K1 der Leistungsklasse über über 10000 Meter den Bayerischen Meistertitel und den Süddeutschen Vizemeistertitel nach Neuburg holen. Weitere Ergebnisse der "Bayerischen": vier zweite und neun dritte Plätze.
  • Im Regattajahr 2003 gewinnt Florian Kapaun alle vier bayerischen Meisterschaftsmedaillen im K1 der Herren Junioren (200/500/1000/6000m). Fünfmal "Silber und sechsmal "Bronze" zeigen ein ausgezeichnetes Mannschaftsergebnis.
  • 2003 Hans Sandner löst Karl Gebhard als 1. Vorsitzenden ab. Florian Kapaun gewinnt alle vier bayerischen Meisterschaften im K1 der Herren Junioren über 200m/500m/1000m/6000m.
  • 2004 Die Mitgliederzahl von 400 wird überschritten. Der DRCN richtet in Joshofen die Bayerischen Rennsportmeisterschaften aus. Ein neuer Anhänger für Rennboote wird angeschafft. Zum ersten Mal startet eine Kanupolo Mannschaft des DRCN beim Oktoberfestturnier in München
  • 2005 Erneut sucht ein Hochwasser den Verein heim. Größere Schäden werden jedoch mit den erstmals eingesetzten mobilen Hochwasserschutzwänden vermieden. Die Vereingaststätte wird renoviert. Der DRCN veranstaltet die Bayerischen Rennsportmeisterschaften in Joshofen und gewinnt vier Goldmedaillen. Christian Eymold und Simon Schneider belegen bei den Deutschen Meisterschaften in Köln im K 2 Schüler A einen vierten Platz.

                                                                                                                        

 

  • 2006 Der Campingplatz wird erheblich erweitert, und neue Stellplätze werden geschaffen. Sportlich geht es wieder aufwärts. Acht Bayerische Meistertitel werden auf der Olympia-Regattastrecke in München erzielt.
  • 2007 Das Campinggebäude wird im Innenbereich saniert und der Unterstand für Bootshänger und Vereinbus vergrößert. Bei den Bayerischen Meisterschaften in Neuburg - Joshofen werden acht erste Plätze eingefahren. Simon Schneider gewinnt die Silbermedaille bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in Rheine im K2 über 21,3 km und erkämpft bei den Deutschen Rennsportmeisterschaften in Hamburg Platz vier über 6000 m ebenfalls im K 2
  • 2008 Zum neuen 1. Vorsitzenden wird Rüdiger Graf gewählt. Willi Rogler, langjähriger Vorsitzender des DRCN und des Bayerischen Kanuverbandes, wird mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nach mehrjährigen Verhandlungen werden die bisher vom Freistaat Bayern gepachteten Grundstücke erworben (das mit dem alten Bootshaus bebaute Grundstück und ein Streifen von ca. 2300 qm, auf dem sich ein Teil der Bootshalle und des Campingplatzes befinden). Ein neuer Alu-Schwimmsteg, der sich dem jeweiligen Wasserstand angleicht, wird angeschafft. Vierzehn Siege erreicht die erfolgreiche Regattamannschaft bei den Bayerischen Meisterschaften in Coburg. Sebastian Getz erpaddelt mit der RG Bayern im K2 über 6000 m den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in München.
  • 2009 Von 1993 bis 2009 war Willi Rogler Präsident des Bayerischen Kanuverbandes und wird bei seinem Abschied zum Ehrenpräsident ernannt. Dreizehn Meistertitel erzielen die Regattafahrer bei der Bayerischen Meisterschaft in Langenprozelten.
  • 2010 Das fünfhundertste Vereinmitglied wird beim Familienfest durch Rüdiger Graf willkommen geheißen. Erneut vierzehn Goldmedaillen erpaddeln die Sportler bei der BM in Neuburg. Sportlicher Höhepunkt ist der zweite Platz von Carola Schmidt bei den Deutschen Meisterschaften in Köln im Kanumehrkampf der Schülerinnen A.
  • 2011 Das Vereinsheim wird aufwändig saniert und zukünftig als öffentliche Gaststätte betrieben. In Joshofen wird erstmals eine offene Bayerische Kanupolomeisterschaft ausgetragen. Sportlich gesehen ist es eines der erfolgreichsten Jahre in der Vereingeschichte. Bei den Bayerischen Meisterschaften in Coburg stehen in 20 Wettbewerben Neuburger Fahrer auf dem obersten Podest. Die Deutschen Meisterschaften in München werden zum sportlichen Höhepunkt. Carola Schmidt siegt im K 1 über 2.000 m bei den Schülerinnen A und gewinnt die Bronzemedaille im K 1 über 1000 m. Zusammen mit Sarah Winter kommt sie im   K 2 über 500 m auf den fünften Platz
  • 2012 Die Mitgliederversammlung beschließt die Aufstockung des Bootshauses. Mit 18 Titeln, 21 zweiten und 26 dritten Plätzen verpasst die Mannschaft das Spitzenresultat des Vorjahres bei den Bayerischen Meisterschaften nur knapp. Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Mannheim/Sandhofen glänzen die Neuburger Athleten mit fünf Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
  • 2013  Das sportliche Sensationsjahr in der Vereinsgeschichte. Carola Schmidt gewinnt im  Kanumarathon  in Kassel den Deutschen Meistertitel im K1. Mit 34 Siegen, davon 29 Titel, 27 Silber- und 19 Bronzemedaillen kehrt die Regattamannschaft von den Bayerischen Meisterschaften zurück. Bei den Süddeutschen Meisterschaften erkämpfen die Jugendfahrerinnen Carola Schmidt und Sarah Winter vier Titel, zwei zweite und einen dritten Platz. Der sportliche Höhepunkt sind die Deutschen Meisterschaften in Köln. Carola Schmidt und Sarah Winter  gewinnen im K1 und K2 alle fünf Titel ihrer Altersklasse. Schmidt siegt im K1 über 500 und 5000 Meter und im K2 über 500 Meter, über 200 Meter wird sie Vizemeisterin. Winter holt sich Gold im K1 über 200 Meter und im K2 über 500 und 5000 Meter.   Matthias Schmidt gewinnt mit der Mannschaft vom MTV München den K4 über 6000m. Die Aufstockung des Boothauses wird in Angriff genommen.

                    

Die fünfachen Deutschen Jugendmeisterinnen  in Köln Carola Schmidt (links) und Sarah Winter (Bildmitte)

  • 2014  Zum Auftakt der Regattasaison 2014 bestreiten Carola Schmidt und Sarah Winter die Qualifikationsrennen zur Junioren Europameisterschaft in Mantes-La-Jolie in Nordfrankreich. Schmidt schafft den Sprung zum ersten internationalen Einsatz und verfehlt dort im K2 über 1000 Meter nur knapp die Endlaufteilnahme. Zeitgleich mit der EM veranstaltet der Bayerische Kanu Verband die Bayerischen Meisterschaften in Neuburg. Das DRCN-Team erzielt mit 44 Meistertiteln, 27 zweiten und 22 dritten Plätzen ein noch nie dagewesenes Ergebnis. Der Jugendfahrer Florian Egeler holten neun und die Juniorenfahrerin Sarah Winter acht Meistertitel. Beachtliche Erfolge verbuchen die Aktiven des DRCN in Mannheim bei den Süddeutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften. Carola Schmidt siegt im K1 über 200, 500, 1000 und 4000 Meter. Im K2 mit Sarah Winter geht der Titel im Sprint nach Neuburg, über 500 und 1000 Meter werden sie Vizemeisterinnen. Titel Nummer sechs und sieben holen Schmidt und Winter im K4 der Renngemeinschaft Bayern über 200 und 500 Meter. Bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg  glänzt Carola Schmidt mit dem Vizemeistertitel über 5000 Meter und mit Bronze über 500 Meter. Ihren letzten und zugleich größten Wettkampf für den DRCN bestreitet Carola Schmidt bei den Olympic Hope Games in Piestany (Slowakei). Sie überzeugt im K1 in den Finalläufen mit Platz fünf (500 Meter) und Platz sechs (1000 Meter). Im Kajak Vierer verfehlt sie um 0,04 Sekunden ihre erste internationale Medaille. Sie startet im nächsten Jahr für die Rheinbrüder Karlsruhe. Für die sportliche Entwicklung ist es im Hinblick auf weitere internationale Einsätze eine verständliche Entscheidung. Die Bootshauserweiterung ist kurz vor der Fertigstellung.

                        

        Carola Schmidt (rechts) und Larissa Schilde bei den bei den Olympic Hope Games in Piestany

  • 2015 Nach zweijähriger Bauzeit kann der Kraftraum im neuen Obergeschoss  eingeweiht werden. 1. Vorsitzender Rüdiger Graf darf zahlreiche Ehrengäste und Mitglieder begrüßen und lobt die hohe Arbeitsbereitschaft bei den erbrachten Eigenleistungen.

1. Vorsitzender Rüdiger Graf bei der offiziellen Einweihungsfeier

 

Ein weiteres Jahr können Spitzenleistungen verbucht werden. Die Bayerischen Meisterschaften in Coburg bringen mit 49 Siegen, 27 zweiten und 16 dritten Plätzen ein Rekordergebnis. Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Mannheim glänzt das DRCN-Team mit sechs Meistertiteln, fünf Vizemeistertiteln und sechs dritten Plätzen. Drei Titel gehen an Verena Schmidt (K1 1000 Meter, K1 5000 Meter, K4 500 Meter), zwei an Sarah Winter (K1 200 Meter, K4 500 Meter). Conrad Bergmann siegt im K4 der RG Bayern über 500 Meter und zusammen mit Ludwig Degmayr im K2 über 5000 Meter. Bei den Deutschen Meisterschaften in München/Oberschleißheim dürfen die Neuburger drei Medaillen bejubeln. Silber holt  Conrad Bergmann im RG BayernVierer der männlichen Jugend über 500 Meter. Bronzeerkämpften Verena Schmidt im K1 der weiblichen Jugend über 5000 Meter und Sarah Winter im K1 der Damen Junioren über 200 Meter. Winter wird  aufgrund dieses hervorragenden Ergebnisses für die Junioren EM im rumänischen Bascov-Budeasa nominiert und belegt  dort einen ausgezeichneten fünften Rang im K4 über 500 Meter.

Sarah Winter bei der Junioren EM

Seit seinem dritten Platz in der Deutschen Meisterschafts-Wertung 2014 zählt Philipp Michel vom DRC Neuburg zu den besten Nachwuchs-Freestylern Deutschlands. Seine beeindruckenden Leistungen sicher ihm die Teilnahme an den ICF Freestyle World Championships der Junioren in Ottawa/Ontario in Kanada. Auch im Kanupolo zeigen sich erste Erfolge. Bei den Süddeutschaften Meisterschaften sichert sich die Jugendmannschaft  einen Vizemeistertitel und bei den  Deutschen Meisterschaften in Berlin belegt sie einen 11. Platz. Die Herrenmannschaft schafft in der LK 4 einen 4. Platz.            

Philipp Michel bei der Junioren Freestyle World Championships

  • 2016 Das seit Jahren hohe Leistungsniveau im Kanu-Rennsport, bis hin zu nationalen Meisterschaftsmedaillen, kann auch 2016 gehalten werden. Beim ersten Saisonhöhepunkt, den Bayerischen Meisterschaften in Neuburg, glänzen die Aktiven des DRCN mit 42 Titeln, 31 zweiten und 27 dritten Plätzen. Die Süddeutschen Meisterschaften in München sind mit sechs Titeln, zehn zweiten und sechs dritten Plätzen so erfolgreich wie lange nicht mehr. Als absoluten Höhepunkt bezeichnet Trainer und Sportwart Norbert Winter die Deutschen Meisterschaften in Brandenburg mit einem dritten Platz für Verena Schmidt im K1 über 5000 Meter und der Bronzemedaille für Florian Egeler im K2 der RG Bayern über 200 Meter.

Für die, auf der ehrwürdigen Olympia Regattastrecke von 1980 in Moskau stattfindenden Drachenboot Weltmeisterschaften haben sich auch Sebastian Getz und Simon Schneider qualifiziert. Beide gewinnen im Großboot über 200 und 500 Meter jeweils die Silbermedaille.

 

  

Das deutsche Boot (oben) mit Simon Schneider und Sebastian Getz am Schlag fährt zur Silbermedaille

Bei den U23- und Junioren-Europameisterschaften in Plovdiv/Bulgarien sorgen Carola Schmidt und Sarah Brüssler (Kassel) im Zweierkajak der U23-Damen über 1000 Meter für den einzigen Titelgewinn des DKV- Nachwuchs. Nach EM-Silber im Vierer klappt es für Carola Schmidt und Sarah Brüssler mit der Goldmedaille über die 1000 m-Distanz.

Die U23 Europameisterinnen  Carola Schmidt (links) und Sarah Brüssler (Kassel)

Die seit einigen Jahren kontinuierliche Aufbauarbeit im Kanu-Polo trägt erste Früchte. Die Jugendmannschaft erringt den Titel des Süddeutschen Meisters. Bei den Damen muss man sich im Finale nur der Bundesligamannschaft des PSC Coburg geschlagen geben. Bei den 46. Deutschen Meisterschaften im Kanu-Polo auf dem Essener Baldeneysee nehmen auch die Teams des DRC Neuburg in den Spielklassen Jugend, U21, Damen LK2 und Herren LK4 teil. Die Neuburgerin Laura Schütze kann sich mit der Schüler-Mannschaft des PSC Coburg bis ins Finale spielen und wird Deutsche Vizemeisterin.